Wirbelsäulenspritzen strahlenfrei im MRT

✔ Gezielte Therapie für Bandscheibenvorfall, Facettenarthrose und Spinalkanalstenose
✔ Diagnose und Behandlung im Magnetfeld ohne schädliche Strahlenbelastung
✔ Effektive Schmerzlinderung von Kreuzschmerzen

»Gezielte Wirbelsäulenspritzen im Rahmen der Periradikulären Therapie sind eine wirksame Methode bei Rückenschmerzen – strahlenfrei und effektiv.« – Dr. med. Martin Ihle

Wann eine PRT sinnvoll sein kann

Eine periradikulären Therapie (PRT) kann vor allem bei Nervenwurzelreizsyndromen sinnvoll sein. Diese sind meist die Folge eines Bandscheibenvorfalls und/oder Einengung der Nervenwurzeln infolge degenerativer Veränderungen der Wirbelsäule wie Spinalkanalstenose oder Facettenarthrose.

  • Akuten und chronischen Nervenwurzelreizungen
  • Nervenwurzelkompression durch Bandscheibenvorfall
  • Spinalkanalstenose
  • Facettenarthrose
  • Iliosakralgelenksarthrose

Methodik der Behandlung

Bei der PRP wird an die Austrittsstelle der Nervenwurzel aus dem Wirbelkanal gezielt ein lokales Betäubungsmittel in Verbindung mit einem Cortison-Präparat gespritzt.

Das örtlich wirkende Betäubungsmittel wird die Nervenwurzel zunächst beruhigen und den Schmerz reduzieren. Es tritt ein Entspannungsgefühl mit subjektiver Erwärmung im Rücken und im betroffenen Bein ein. Durch wiederholte Injektionen werden sowohl die Schmerzintensität, die Entkrampfung der verspannten Wirbelsäulenmuskulatur, die Durchblutung der den Nerv umgebenden Gefäße usw. verbessert. Unterstützend zur Abschwellung des Nerven kann ein Cortisonpräparat zum Einsatz kommen.

Ablauf der periradikulären Therapie

Für die PRT werden Sie in Bauchlage auf dem MRT-Tisch gelagert. Nach den üblichen Vorbereitungen und Festlegung des zu behandelnden Wirbelsäulenabschnitts erfolgt die Markierung der Koordinaten auf der Haut. Anschließend wird die Haut mehrfach desinfiziert und die Behandlung beginnt. Mithilfe der Bildsteuerung wird eine dünne Injektionsnadel, unter Lokalanästhesie der Haut und Muskulatur, bis in unmittelbare Nähe zur Nervenwurzel vorgeschoben. Danach wird im MRT die korrekte Lage der Nadel überprüft. Dadurch können die Medikamente genau an den betroffenen Nerv gespritzt werden.

Durch das Lokalanästhetikum lässt der Schmerz meist sofort nach, kann aber ein vorübergehendes Taubheitsgefühl in den Beinen auftreten. Dies kann mehrere Stunden anhalten und verschwindet wieder gänzlich. Nach der Therapie muss keine Überwachung erfolgen. Diese Art von Behandlung kann auch wiederholt werden.

Wirkungsvolle Therapie bei Rückenschmerzen

Die PRT ist auch geeignet bei Rückenschmerzen im Rahmen der Facettenarthrose, da häufig die kleinen Facettengelenke (Zwischenwirbelgelenke) eine Schmerzquelle sind. Hierbei sind diese Gelenke meist durch Verschleißprozesse verändert im Rahmen einer Reaktion zur biomechanischen Druckentlastung. Allerdings ist diese Reaktion des Körpers eher nachteilig, denn durch die knöcherne Raumforderung wird häufig die Nervenaustrittsregion eingeengt. Der Druck auf den Spinalnerv kann nun die typischen ins Bein ausstrahlenden Beschwerden auslösen.

Auch das Iliosakralgelenk eignet sich für diese Therapie sehr gut. Im Gegensatz zu den häufigen Blockierungen im ISG können Arthrosen der Kreuzdarmbeingelenke durch sogenannte diagnostische Blockaden, d. h. durch die bildgesteuert gezielte und dokumentierte Gelenkeinspritzungen mit einem nur örtlich wirksamen örtlichen Betäubungsmittel recht sicher und eindeutig festgestellt werden. Häufig wird dabei eine ergänzende Infiltration des Bandapparates vorgenommen.

Begleitend sollten dabei auch Fasziensyndrome, Muskelverspannungen und Stresszustände behandelt werden.

Magnetresonanz­-Tomographie – innovativ und sicher

Mithilfe der Magnetresonanztomografie auch bezeichnet als Kernspintomografie, die keine Röntgen- oder radioaktive Strahlen, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen einsetzt, lassen sich in kurzer Zeit eindrucksvolle Schichtaufnahmen nahezu jeder Körperregion anfertigen. Besonders gut sind Rückenmark, Nerven, Muskeln und Gelenke zu erkennen. Die Kernspintomografie ist ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren.

Effektiv und strahlenfrei

Bei Kreuzschmerzen durch Nervenkompressionen oder einem verengten Rückenmarkskanal eignet sich eine Infiltrationstherapie, die für die betroffenen Nerven entzündungshemmend und abschwellend wirkt. Wenn die Schmerzen durch eine Nervenkompression im Zwischenwirbelkanal ausstrahlen, eignet sich eine Infiltration direkt an die Nervenwurzel.

Es ist sinnvoll die Infiltration gesteuert durch eine Schnittbildgebung durchzuführen, um die Nadel gezielt zu platzieren. Hierzu eignet sich das MRT zur Unterstützung von Diagnostik und Therapie. Dieses Vorgehen verbindet eine Reduktion der Nebenwirkungen der Bildgebung mit den Vorteilen der zielgenauen Schmerztherapie.

Dieses Verfahren wird in Deutschland bisher nur an wenigen Orten angeboten. Die orthopädische Praxis Dr. Ihle ist in Kooperation mit MEDNEO “Radiology as a Service” (www.medneo.de) der erste Anbieter dieser Technologie in Berlin.

Gerne bespreche ich die Chancen, Möglichkeiten und das genaue Vorgehen mit Ihnen in meiner Orthopraxis in Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt.

Buchen Sie jetzt Ihren Termin!

Privatpraxis für Orthopädie

Dr. med. Martin Ihle

Jägerstr. 70
10117 Berlin

3. OG - Aufzug im Innenhof

Termine nach Vereinbarung

OpenStreetMap

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.
Mehr erfahren

Karte laden

Kontakt & Praxiszeiten

Dr. med. Martin Ihle

Jägerstr. 70,
10117 Berlin

030 747 807 36

praxis@orthopaedie-ihle.de

Termine nach Vereinbarung

calendar
tel.: +493074780736